Wie verwendet man Handgelenkbandagen?
Handgelenkbandagen sind kein Accessoire, das man immer trägt. Setzen Sie sie gezielt ein – bei schweren Arbeitssätzen, nicht bei jeder Aufwärmwiederholung.
Wann sollte man Handgelenkbandagen anlegen?
Verwenden Sie Handgelenkbandagen bei Sätzen über 70-75% Ihres 1RM, bei Übungen, bei denen sich Ihr Handgelenk spürbar beugt, oder zur Genesung nach Handgelenkbeschwerden. Nicht erforderlich bei Aufwärmsätzen oder Zugübungen.
So legen Sie Handgelenkbandagen richtig an
Schritt 1: Legen Sie die Daumenschlaufe über Ihren Daumen
Beginnen Sie mit der Daumenschlaufe an der Innenseite Ihres Handgelenks und stecken Sie Ihren Daumen durch die Schlaufe. Dies verankert die Bandage.
Schritt 2: Straff um das Handgelenk wickeln
Wickeln Sie 2 bis 3 Mal horizontal um Ihr Handgelenk, direkt oberhalb der Handfläche. Jede Schicht sollte sich leicht überlappen.
Schritt 3: Überprüfen Sie die Spannung
Die Bandage sollte sich straff anfühlen, aber Ihre Finger sollten sich normal bewegen können. Kribbeln bedeutet zu fest.
Schritt 4: Den Klettverschluss fest schließen
Drücken Sie ihn flach und faltenfrei an. Überprüfen Sie, ob die Bandage gleichmäßig sitzt.
Schritt 5: Zwischen den Sätzen lösen
Öffnen Sie sie zwischen den Arbeitssätzen, um die Blutzirkulation wiederherzustellen. Legen Sie sie kurz vor Ihrem nächsten schweren Satz wieder an.
Pro Übung: So verwenden Sie Handgelenkbandagen
Bankdrücken ist die häufigste Anwendung – wickeln Sie hier etwas fester. Beim Überkopfdrücken ist es ebenfalls unerlässlich. Dips und Schrägbankdrücken sind optional, abhängig von Ihrem Handgelenkkomfort.
Die 4 häufigsten Fehler
Zu fest anlegen, die Bandage zu tief an der Hand anlegen, die Bandagen immer tragen, auch bei leichten Sätzen, und Handgelenkbandagen bei Zugübungen verwenden. Verwenden Sie Zughilfen für Kreuzheben und Rudern.